Girokonto

Ein Girokonto ist längst ein Konto für jedermann. Ohne Girokonto fällt es schwer, seinen persönlichen Zahlungsverkehr abzuwickeln und den zunehmend bargeldlosen Alltag zu meistern. Doch ist Girokonto nicht gleich Girokonto. Hier gibt es große Unterschiede, was die Angebot und den Service der Geldinstitute betrifft. Bei der Wahl des Girokontos kommt es darauf an, was für Sie wichtig ist: keine Gebühren, eine kostenlose EC-, Kredit- oder Partnerkarte, ein angeschlossenes Tagesgeld-Konto oder gar ein Bonus, niedrige Dispo-Zinsen usw. - Ein Vergleich der Konditionen und eine gute Beratung lohnen sich hier in jedem Fall!

Alles rund um das Girokonto

Ein Girokonto, auch Sichtkonto genannt, ist ein von Banken und Sparkassen für ihre Kunden geführtes Kontokurrentkonto, das der Abwicklung des persönlichen oder geschäftlichen Zahlungsverkehrs dient. Dabei werden Zahlungen zu Gunsten und zu Lasten des Girokontos gebucht.
Heutzutage sollte jeder Bürger ein Girokonto besitzen. Das erleichtert den Alltag ungemein und ist in vielen Fällen sicherlich auch anders gar nicht mehr vorstellbar. So fragt Sie Ihr Arbeitgeber zum Beispiel nach einem Girokonto, um monatlich Ihr Gehalt oder Ihren Lohn dorthin überweisen zu können. Die Mietzahlungen für Ihre Wohnung gehen per Abbuchungsauftrag von Ihrem Girokonto ab; und auch andere Zahlungen leisten Sie selbstverständlich von diesem Konto – häufig per Lastschrift oder mit Ihrer EC- oder Kreditkarte.

Girokonto – ein gesetzlich garantiertes Basiskonto für jedermann

Weil ein Girokonto im Leben jedes Erwachsenen und auch der meisten Jugendlichen längst unentbehrlich geworden ist, sind die Banken 1995 die freiwillige Verpflichtung eingegangen, jedem Bürger ein Girokonto auf Guthabenbasis zu ermöglichen. Inzwischen existiert hier auch ein Beschluss der Bundesregierung von 2015, die damit die EU-Zahlungskonten-Richtlinie umsetzt: Jeder Bürger hat das Recht, ein sog. Jedermann-Konto einzurichten. Dieses Konto ist mit den gleichen Basisfunktionen wie ein herkömmliches Girokonto ausgestattet. Dazu zählt vor allem die Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr, aber auch Ein- und Auszahlungen von Bargeld. Einen Überziehungsrahmen gibt es beim „Basiskonto“ nicht, so dass auch keine Schulden gemacht werden können.

Wofür ein Girokonto gedacht ist – und wofür nicht

Über Ihr Girokonto wickeln Sie Ihren persönlichen oder auch geschäftlichen Zahlungsverkehr ab. Das heißt konkret: Sie tätigen Überweisungen, richten Daueraufträge ein und veranlassen Abbuchungen. Sie zahlen Bargeld ein oder lassen sich welches auszahlen.
Alle bargeldlosen Transaktionen auf Ihrem Girokonto lassen sich heute per Internet erledigen. – Stichwort: Online-Banking. Sie können hier ebenso wie am Automaten und gewiss bequemer als am Bankschalter zum Beispiel Ihren Kontostand kontrollieren, die neusten Kontoauszüge abrufen oder anstehende Überweisungen vornehmen.
Guthaben-Zinsen erhalten Sie für Ihr Girokonto, egal ob traditionell oder online geführt, in der Regel nicht. Wenn Sie also Ihr Geld auf der Bank für sich „arbeiten“ lassen möchten, empfiehlt es sich, über andere Konto- und Anlageformen nachzudenken, wie etwa ein Tagesgeld-Konto.
Hat Ihr Kreditinstitut Ihnen einen Dispositionskredit für Ihr Girokonto eingeräumt, sollten Sie diesen nur im „Notfall“ und nach Möglichkeit auch nur kurzzeitig in Anspruch nehmen. Der Dispo-Kredit ist nicht dafür gedacht, längerfristig Schulden zu machen. Die Zinsen sind dafür im Vergleich mit andern Kreditarten einfach zu hoch.

Kostenfalle Girokonto

Für viele Bankkunden kann das Girokonto zu einem kleinen, ganz gemeinen Geldfresser werden. Achten Sie deshalb auf die Gebühren! – Was da alles anfallen kann: Kontoführungsgebühren, Gebühren pro Überweisung, Gebühren für die EC-Karte, Gebühren für die mit dem Konto verbundene Kreditkarte, Gebühren an Geldautomaten fremder Banken oder im Ausland u.v.a.m. In der Regel handelt es sich dabei jeweils um kleine und kleinste Beträge. Doch es läppert sich – in der Summe und im Laufe der Zeit.

Worauf Sie bei einem kostenlosen Girokonto achten müssen

Viele Banken bieten Ihnen heute ein kostenloses Girokonto an. Doch informieren Sie sich genau über die Bedingungen und lesen Sie auch das Kleingedruckte! Denn manche Girokonten sind nur scheinbar kostenlos. Voraussetzung ist häufig ein monatlicher Mindest-Geldeingang. Wird dieser unterschritten, werden plötzlich Kontogebühren fällig. Entscheidend kann auch die Art der Kontoführung sein. Online-Bankgeschäfte sind oftmals kostenfrei. Dieselbe Transaktion am Bankschalter kostet hingegen Gebühren. Versteckte Kosten können auch bei der Verwendung von EC- und Kreditkarten, die mit dem Girokonto verbunden sind, dem papiernen Ausdruck von Kontoauszügen oder der Nutzung von fremden Geldautomaten lauern.
Ein Vergleich der Konditionen lohnt sich!

Neueröffnung und Wechsel Ihres Girokontos – Private Advice hilft

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Dann gilt es die Angebote der verschiedenen Kreditinstitute genau zu vergleichen und die für Sie besten Bedingungen herauszufinden. Gern übernehmen wir das für Sie.
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