Starkregen und Überschwemmungen: Viele Immobilien sind unzureichend geschützt
Extreme Wetterereignisse wie Starkregen und Überschwemmungen treten in Deutschland immer häufiger auf und stellen Hausbesitzer vor wachsende Herausforderungen. Dennoch sind viele Wohngebäude auf diese Risiken nur unzureichend vorbereitet. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter mehr als 2.000 Bundesbürgern, darunter knapp 1.000 Immobilieneigentümer. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass bei der Prävention gegen Elementarschäden noch erheblicher Nachholbedarf besteht.
So verfügt lediglich rund jedes dritte Wohngebäude über verschließbare Kellerfenster, die das Eindringen von Wasser bei Starkregen oder Hochwasser verhindern können. Viele Häuser sind stattdessen lediglich mit offenen Fenstergittern ausgestattet, die keinen ausreichenden Schutz vor eindringendem Wasser bieten. Noch kritischer ist die Situation beim Schutz vor Rückstau aus der Kanalisation: Nur 18 Prozent der befragten Immobilieneigentümer haben eine Rückstauklappe installiert. Fehlt diese wichtige Sicherung, kann Abwasser bei starken Regenfällen über die Kanalisation in den Keller oder das Erdgeschoss gelangen und erhebliche Schäden verursachen. Weitere Schutzmaßnahmen wie Hochwasserschutzmauern oder mobile Schotts sind bislang nur in wenigen Immobilien vorhanden.
Dabei lassen sich die Risiken häufig bereits mit vergleichsweise einfachen und kostengünstigen Maßnahmen deutlich reduzieren. Bauliche Vorkehrungen wie verschließbare Kelleröffnungen, funktionierende Rückstausicherungen oder individuelle Schutzsysteme können das Ausmaß möglicher Schäden erheblich begrenzen. Dennoch bleibt auch bei guter Vorsorge ein finanzielles Restrisiko bestehen, insbesondere wenn außergewöhnliche Naturereignisse auftreten.
Deshalb sollte neben der technischen Prävention auch der Versicherungsschutz regelmäßig überprüft werden. Eine Wohngebäudeversicherung mit eingeschlossenem Elementarschutz bietet wichtigen finanziellen Schutz bei Schäden durch Starkregen, Überschwemmungen oder weitere Naturgefahren, die in einer klassischen Wohngebäudeversicherung häufig nicht automatisch mitversichert sind. Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse gewinnt dieser Versicherungsschutz für Immobilienbesitzer weiter an Bedeutung und sollte fester Bestandteil einer ganzheitlichen Absicherungsstrategie sein.
Bei Fragen stehen die Experten von Private Advice Versicherungsmakler gerne zur Verfügung.
