Stationäre Pflege wird deutlich teurer – private Vorsorge gewinnt an Bedeutung
Die Kosten für einen Pflegeheimplatz steigen in Deutschland weiter stark an. Nach Angaben des Verbands der Ersatzkassen (vdek) verteuert sich die stationäre Pflege derzeit um rund 9 Prozent pro Jahr – und damit deutlich stärker als die allgemeine Inflation.
Für Pflegebedürftige bedeutet das eine spürbare Mehrbelastung: Im ersten Jahr im Pflegeheim müssen sie aktuell durchschnittlich 3.245 Euro pro Monat selbst bezahlen. Noch im Januar 2025 lag dieser Betrag bei 2.984 Euro. Die Eigenanteile steigen also schnell und kontinuierlich.
Dabei gibt es große regionale Unterschiede. Am günstigsten ist die stationäre Pflege derzeit in Sachsen-Anhalt mit durchschnittlich 2.720 Euro monatlich. Auch in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern liegen die Kosten mit jeweils 2.903 Euro noch deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt.
Am teuersten ist ein Pflegeplatz hingegen in Bremen – dort müssen Pflegebedürftige im ersten Jahr 3.637 Euro pro Monat aus eigener Tasche zahlen.
Diese Zahlen erhöhen den Druck auf die Politik, die Pflegeversicherung grundlegend zu reformieren. Doch selbst wenn es künftig Verbesserungen geben sollte, ist eines klar: Ohne erhebliche Eigenbeteiligungen wird Pflege auch in Zukunft nicht auskommen.
Um sich vor der immer größer werdenden Kostenfalle Pflege zu schützen, kann eine private Pflegeversicherung eine wichtige finanzielle Absicherung darstellen.
Bei Fragen stehen die Experten von Private Advice Versicherugsmakler gerne zur Verfügung.
